Wächter

Liedtext

Ein Wächter auf dem Türmlein saß
ein Liedlein wollt er blasen
und wer bei seinem Schätzl schläft
ja der steht schon auf denn es ist schon spät
denn der Tag fängt an mit Strahlen, ja mit Strahlen

Ein Mädlein aus dem Bett sprang heraus
frisches Wasser wollt Sie holen
da begegnet Ihr der selbige Knab
der auch des Nachts bei Ihr geschlafen hat
wünscht Ihr einen schönen guten Morgen, guten Morgen

Guten Morgen, guten Morgen mein herzliebster Schatz
wie hast du heute Nacht geschlafen
ja ich hab ja geschlafen in deinem Arm
ja ich hab ja geschlafen, dass Gott sich erbarm
meine Ehr hab ich verschlafen, ja verschlafen

Und wenn du deine Ehr verschlafen hast
so lass dies nicht gereuen
denn ich bin für wahr ein reicher Knab
der auch noch Geld zum Versaufen hat
deine Ehr will ich bezahlen, ja bezahlen

Meine Ehr, meine Ehr die bezahlst du mir nicht,
denn du bist ein großer Heuchler
denn wo Feuer und Stroh beisammen sein
ja da muss man Schwefel dazwischen streun
ja das muss doch endlich brennen, ja brennen

denn wo Feuer und Stroh beisammen sein
ja da muss man Schwefel dazwischen streun
ja das muss doch endlich brennen, ja brennen

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